Freiwillige  Feuerwehr  Neukirchen  beim  Heiligen  Blut  /  Lkr.  Cham       N O T R U F  1 1 2

Wespen, Hornissen... Freund oder Feind?

Sie sind klein, gelb-schwarz gestreift und summen oft unruhig hoch und nieder. Viele Menschen geraten in Panik, wenn Wespen, Hummeln und Hornissen in ihre Nähe geraten oder gar ein ganzes Insektenvolk im Wohnumfeld Quartier bezieht. Besonders im Spätsommer also von August bis Anfang Oktober treten Wespen gehäuft auf und werden oft lästige Besucher am Kaffeetisch auf der Terrasse.

Wespe im EinsatzIn Frage kommen dafür nur zwei Wespenarten: Die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Beide Arten bilden große Staaten mit hohem Kalorienbedarf, die den Besuch in der menschlichen Umgebung notwendig machen.
Bewahren Sie Ruhe!

Wespen sind von natur aus weder aggresiv noch stechwütig. Jedoch beweisen sie sich als wehrhaft gegnüber Erschütterungen und hektischen Abwehrbewegungen. Die Tiere verteidigen sich und ihren Nachwuchs - notfalls auch mit dem Stachel.

 
Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, damit es erst gar nicht zu unliebsamem Kontakt kommt:

  • Decken Sie offene Speisen im Freien ab - die Tiere werden sonst vom Duft angelockt
  • Vermeiden Sie hektische Bewegungen! Hautflügler sind äußerst kurzsichtig und fliegen nahe an Sie heran, ohne Ihnen gleich etwas tun zu wollen.´
  • Laufen Sie nicht barfuß über den Rasen! Wespen suchen dort häufig nach Nahrung, aber auch Bienen und Hummeln halten sich dort bei der Blütensuche auf.
  • Gerade Kinder sollten süße Getränke im Freien nur aus verschlossenen Gefäßen mit einem Strohhalm trinken.
  • Lenken Sie die Wespen durch entfernte Nahrungsquellen von Ihrer Terrasse ab.

 

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Hydranten

Sie stehen auf dem Schlauch?

In 90 Prozent aller Fälle löscht die Feuerwehr Brände mit Wasser. Das Löschwasser wird Zapfstellen im Straßenbereich entnommen, die in Überflurhydranten und

Unterflurhydranten unterschieden werden. Um Beschädigungen an Hydranten zu vermeiden und Verkehrs- beeinträchtigungen auszuschließen, werden heute überwiegend Unterflurhydranten für die Löschwasserversorgung verwendet. Den Städten und Gemeinden obliegt die Verpflichtung, Löschwasser in ausreichendem Umfang vorzuhalten. Den Bürger trifft aber die Verpflichtung Hydranten freizuhalten, damit die Feuerwehr nicht "auf dem Schlauch" steht.

 

 

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Infomobil "Handfeuerlöscher" der VKB

Die Schüler der Volksschule Neukirchen b.Hl.Blut erlebten vom 27.10. bis 28.10.2009 eine besondere Unterrichtsstunde. Auf Initiative des Marktes und der Freiw. Feuerwehr Neukirchen b.Hl.Blut war es gelungen, das "Infomobil Handfeuerlöscher" der Versicherungskammer und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern nach Neukirchen b.Hl.Blut einzuladen um an Ort und Stelle die Aktion "Richtig Feuerlöschen" im Rahmen einer Unterrichtsstunde durchzuführen. Thomas Walther vom Landesfeuerwehrverband zeigte in Wort und Tat auf, wie man Feuer richtig löschen muss.

Zunächst gab Thomas Walther einen kurzen theoretischen Einblick in Brandschutz und Brandbekämpfung. Ein Feuerlöscher kann oft zum Lebensretter werden, aber auch helfen, Schäden zu vermeiden. Dazu muss der Löscher aber richtig eingesetzt werden. Doch Ratschläge nutzen nichts, der Ernstfall muss geprobt werden. Darum wurde dieses Infomobil geschaffen, das in Bayern und in Rheinland-Pfalz unterwegs ist, um zu demonstrieren, was der Einzelne tun kann um mögliche Brandquellen oder Gefahren zu vermeiden. Die Schüler durften deshalb selbst anpacken um die richtige Vorgehensweise und Handhabung mit Feuerlöschern zu erlernen. Erschrocken und verwundert wurden die Blicke der Teilnehmer als im weiteren Verlauf die Explosion einer leeren, haushaltsüblichen Spraydose vorgeführt wurde. Der Ausbildungstrainer warnte davor derartige Druckbehälter im Sommer z. B. im Auto offen liegen zu lassen. Alleine durch die Sonnenerwärmung könnte ähnliches passieren und großer Schaden entstehen. Bei dem abschließenden Versuchsexperiment erkannten die Schüler wie gefährlich es ist, einen Fettbrand in der Küche mit Wasser zu löschen. Alleine ein kleiner Becher Wasser reichte aus, um aus einem kleinen Kochtopffeuer eine meterweite Stichflamme entstehen zu lassen. Schlimmste Brandverletztungen passieren wegen dieser Unkenntnis beinahe täglich in Deutschland.
Bleibt noch zu erwähnen, dass die kostenlosen Zusatztermine für die Bevölkerung trotz mehrmaliger Publikation leider überhaupt nicht angenommen wurde.
 

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