Freiwillige  Feuerwehr  Neukirchen  beim  Heiligen  Blut  /  Lkr.  Cham       N O T R U F  1 1 2

Hier werden alle Nachrichten aus dem Vereinsgeschehen wie auch vom Aktivenbereich veröffentlicht.

Begeisterter Feuerwehrnachwuchs beim Schnuppertag

Die Feuerwehr braucht stetig Nachwuchs. Aus diesem Grund hatte sich die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen b.Hl.Blut wieder etwas Besonderes ausgedacht um junge Mitglieder für das Ehrenamt "Feuerwehr" zu begeistern. Am vergangenen Samstag (23.07.2016) folgten knapp 20 junge Mädchen und Jungen der Einladung und erlebten an diesem Nachmittag ihre Heimatfeuerwehr in Aktion. In dem Schnupperprogramm wurde unter anderem der Feuerwehrverein vorgestellt, das Gebäude besichtigt, die vorhandenen Fahrzeuge und Geräte kurz erläutert sowie eine realitätsnahe Löschübung vorgeführt.

Die Nachwuchswerbung ist ein ständiges und wichtiges Thema. Durch ein immer breiteres Angebot ist es nicht mehr einfach junge Leute zu finden, welche sich für den Dienst am Nächsten bereit erklären. Aus diesem Grund wollte man in Neukirchen mit einem Schnuppernachmittag das Interesse der Jugendlichen für die Feuerwehr wecken. Nach den Vorbereitungen und der Organisation durch 2. Kommandant Bernhard Bachl war es umso erfreulicher als Kommandant Werner Bartl und Bürgermeister Markus Müller im Unterrichtsraum der Feuerwehr knapp 20 Jugendliche begrüßen konnte welche der Einladung gefolgt sind.

Müller erläuterte in seiner Begrüßung den Aufbau und die Organisation des Feuerwehrwesens in unserem Ort. In passenden Worten machte er auch deutlich, dass die Feuerwehr zwar eine freiwillige Aufgabe ist jedoch für die Mitglieder auch bestimmte Regeln und Anforderungen gelten um eine leistungsstarke und sichere Hilfeleistung vorhalten zu können. Andererseits soll auch der gesellschaftliche Aspekt nicht zu sehr zurückgestellt werden um den Teamgeist und die Zusammenarbeit der Mannschaft zu fördern und erhalten.



Im Anschluss übernahmen die Jugendwarte die Gruppe. In Worten und mittels eines Kurzfilms wurde deren Arbeit präsentiert bevor die Teilnehmer anschließend das Feuerwehrzentrum vom Keller bis zum Schlauchturm hoch besichtigten. Viele Fragen mussten auch von Gerätewart Stefan Schindlatz und seinem Helfer Ralf Schönberger beantwortet werden die im weiteren Tagesablauf die Einsatzfahrzeuge vorstellten und eine Fahrt mit der Drehleiter in den Neukirchener Himmel anboten. Als Höhepunkt des Nachmittages folgte schließlich die Vorführung eines Brandlöscheinsatzes mit Personenrettung. Hautnah konnten dabei die Mädchen und Jungen erleben, wie die Feuerwehr im Ernstfall vorgeht. Einsatzleiter Bernhard Bachl lies dazu ein Löschfahrzeug und die Drehleiter alarmieren und mit Martinshorn an die "Brandstelle" in der Fahrzeughalle der Feuerwehr vorfahren. Die nachfolgende Tätigkeit und Aufträge der Mannschaft wie z. B. Personenrettung vom Turm per Drehleiter, Personensuche mit Atemschutzgeräten oder Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde den Jugendlichen von Peter Staudacher erläutert. Zum Schluß der Übung staunten die "jungen Feuerwehrler" als sie selbst erfahren durften, wie hilfreich eine moderne Wärmebildkamera in einem dicht verrauchten Gebäude ist. Zum Ausklang des Aktionstages gab es noch eine kleine Brotzeit von der Feuerwehr. Den begeisterten Augen der Kinder konnte man bereits entnehmen, dass der Tag erfolgreich war und der Grundstein für die neue Jugendgruppe gelegt wurde.

Text&Fotos: Staudacher Peter

 

Leistungsprüfung "Wasser" 2016

In zweijährigen Turnus unterziehen sich die Feuerwehrfrauen und –männer einer Leistungsprüfung um das nötige Basiswissen aufzufrischen und damit  gleichzeitig die nötigen Handgriffe im Ernstfall perfekt sitzen.  Zur Abnahme der sog. Prüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ trafen sich 21 Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen beim Hl. Blut am vergangenen Sonntag (29.05.2016) am Feuerwehrzentrum. Unter den aufmerksamen Blicken der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Mario Bierl, stellvertretenden Inspektionsjugendwart Karl Benner und Kreisbrandmeister Werner Bartl konnten alle drei Gruppen eine fehlerfreie Arbeit abliefern.

Bei dem Leistungsnachweis haben die Prüflinge entsprechend der absolvierenden Stufe verschiedene theoretische Aufgaben im Vorfeld wahrnehmen. Zum Beispiel müssen Aufgaben aus der Ersten Hilfe beantwortet und Gefahrgutkennzeichen erkannt werden. Weitere Anforderungen sind die Zuordnung von Geräten im Fahrzeug oder ein  Fragebogen mit feuerwehrspezifischen Fragen.

Beim anschließenden praktischen Teil galt es sein Können in der Knotenkunde offen zu legen bevor es zum Hauptteil, den Wasser-Löschangriff auf Zeit kommt. Hierfür wurde an einem offenen Gewässer eine Tragkraftspritzenpumpe stationiert und mittels einer Saugleitung das Wasser entnommen. Über Schläuche musste das geförderte Wasser an die angenommenen Brandstelle befördert und von drei Trupps gezielt mit Strahlrohren abgegeben werden. Aufgrund der sehr guten Vorbereitung der Prüflinge durch Jugendwart und Ausbilder Herbert Laurer wurden die Aufgaben mit Bravour erledigt. Auch die drei Schiedsrichter waren sehr zufrieden und lobten die saubere Arbeitsweise der Löschgruppen.

Ebenso lobten die beiden Kommandanten Werner Bartl und Bernhard Bachl die gezeigten Leistungen ihrer Aktiven Mannschaft. Erster Kommandant Bartl hob besonders das disziplinierte und ruhige Auftreten aller Beteiligten hervor und dankte fürs Mitmachen. Ihr erstes Abzeichen in Bronze erreichten Maximilian Aschenbrenner, Michael Augustin, Bettina Häusler, Lukas Hofmann, Antonia Mauerer und Christian Seidl. Die zweite Stufe in Silber ging an Markus Bachl, Johannes Hartl, Martin Maller und Manuel Schindlatz. Über die Stufe Gold freute sich Florian Endres, Michael Maller und Michael Staudacher. Gold-Blau erreichten die Teilnehmer Ursula Mathes, Ulrike Schindlatz und Ralf Schönberger. Gold-Grün konnte an Stefan Fischer, Stefan Pongratz und Stefan Schindlatz überreicht werden. Die höchste Stufe Gold-Rot erreichten Alois Reimer und Manuel Winter.   

Modulare Truppmannausbildung erstmals im KBI-Bereich

Auf 31 frisch ausgebildete Truppmänner- und frauen ist seit vergangenem Montag der Inspektionsbereich Furth im Wald/Hohenbogenwinkel stolz. Bevor jedoch die Prüfung abgelegt werden konnte mussten die Lehrgangsteilnehmer eine über sechs Wochen andauernde Ausbildung im Feuerwehrzentrum Neukirchen beim Hl. Blut leisten. Diese war unterteilt in 49 praktische und theoretische Unterrichtseinheiten, die von Ausbildern aus verschiedenen Feuerwehren vermittelt wurden. Eine Besonderheit war, dass es sich um einen Pilotlehrgang handelte, der erstmals nach den neuen Richtlinien durchgeführt wurde. Die Überarbeitung der Ausbildung war nötig geworden, da immer mehr Aufgabenbereiche auf die Freiwilligen Feuerwehren übertragen werden. Den neuen Ausbildungsleiter Klaus Brandl, der diese Aufgabe von Siegfried Bierl übernommen hat, freute es ganz besonders dass sich wieder viele Teilnehmer gemeldet hatten und sich dieser mehrwöchigen Ausbildung gestellt haben.

Die praktische Prüfung hatte bereits am Freitag stattgefunden bei der beim ersten Teil ein angenommener Schuppenbrand mit Gefährdung eines angrenzenden Wohnhaus von den angehenden Teilnehmern bekämpft werden musste. Verschiedene Löschwasserentnahmestellen wie Ober- und Unterflurhydrant, Wassertank eines Löschfahrzeuges aber auch offenes Gewässer wurden dazu genutzt.

Beim zweiten Teil musste eine im PKW eingeklemmte Person befreit werden. Außerdem galt es, die Ausleuchtung und Absicherung der Unfallstelle sowie die Vorbereitung einer Rettungshubschrauberlandung zu meistern. Bei beiden praktischen Teilen zeigten sich Prüfungsbeobachter und in die Abnahme eingebundenen Kreisbrandinspektor Mario Bierl und Kreisbrandmeister Werner Bartl sehr angetan von den gezeigten Leistungen.

Für die theoretische Prüfung mussten in 50 Aufgaben schriftlich beantwortet werden. Nach der Kontrolle der Fragebögen konnte Ausbildungsleiter Klaus Brandl bekanntgeben dass alle 31 Prüflinge bestanden haben. Bevor die Lehrgangszeugnisse überreicht wurden, sprachen die eingetroffenen Ehrengäste noch ein Grußwort. Kreisbrandinspektor Mario Bierl dankte für den Zeitaufwand welche die Teilnehmer geleistet haben und gleichzeitig deren Familien für das nötige Verständnis. In seiner Funktion als Ausbildungsleiter überreichte Bierl ein kleines Präsent an Klaus Brandl. Kreisbrandrat Johann Weber betonte, das der Zeitaufwand neben Beruf oder Schule geleistet wurde und besonders anerkannt werden sollte. Er sagte auch, dass im Landkreis Cham seit über 20 Jahren eine fundierte Truppmannausbildung stattfindet und deshalb die Umstellung auf die neue Variante der Ausbildung reibungslos funktioniert. Weber wünscht sich, das nun auf dem Erlernten aufgebaut wird und man sich an den angebotenen Lehrgängen im Landkreis, aber auch überörtlich an den staatlichen Feuerwehrschulen beteiligt. "Eine gute Ausbildung ist Voraussetzung für professionelles Arbeiten im Einsatz" konnte der KBR abschließend feststellen. Neukirchens Ersten Bürgermeister Markus Müller freute es ganz besonders das dieser Lehrgang, den er viele Male als Ausbilder begleiten durfte, in Neukirchen stattfand. Sofern es seine politische Tätigkeit zulässt, will er weiter Vorbild präsent sein wenn der Funkmeldeempfänger oder Sirene zu einem Einsatz ruft.

Das Schlusswort hatte der Leiter des Lehrgangs Klaus Brandl. Dieser dankte den Lehrgangsteilnehmern für ihr diszipliniertes Auftreten, seinen Ausbilderkollegen und der gastgebenden Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut mit allen Helfern. Ein Dankeswort ging auch an Gerätewart Stefan Schindlatz für seine Arbeit und an Stv. Kommandanten Bernhard Bachl für die Vorbereitung der praktischen Prüfung und des Abschlussabends. Nach der Verleihung der Lehrgangszeugnisse waren die Anwesenden zu einem gemütlichen Abschlussessen eingeladen.

Bericht und Bilder: Bernhard Bachl

Rauchmelder-Aktionstag

Freitag, der 13. Mai ist bundesweiter Rauchmeldertag. Diese kleinen und günstigen Hilfsmittel können wahrlich Leben retten. Den Aktionstag nahm die Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut zusammen mit Bürgermeister Markus Müller zum Anlass, auf die heimtückische Gefahr durch Brandrauch hinzuweisen. Im Handel oft schon für rund 10  Euro erhältlich kann jeder bei sich zu Hause für Brandprävention sorgen.

Rauchmelderaktionstag

Kommandant Werner Bartl, Bürgermeister Markus Müller und stellvertretender Kommandant Bernhard Bachl appellieren  an die Bürger für den Einsatz von Rauchmeldern.

Die meisten Brandopfer – rund 70 Prozent – verunglücken nämlich nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus. Rauchmelder retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Seit 01. Januar 2013 gilt übrigens auch in Bayern eine Rauchmelderpflicht für alle Neubauten welche in der Bayerischen Bauordnung geregelt ist. Bis zum 31. Dezember 2017 gilt noch die Übergangsfrist für alle Bestandswohnungen. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt ist laut Gesetz mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer, in jedem Schlafzimmer und in jedem Flur welcher eine Verbindung zu Aufenthaltsräumen hat, vorgeschrieben. Viele Wohnungseigentümer zögern noch wobei der Einbau relativ einfach ist. Aufgrund der Stromversorgung durch eine Batterie ist keine Elektroinstallation notwendig. Entweder per Kleber oder mit 2 Schrauben ist der Rauchmelder in ein paar Minuten fixiert. „Ein Brand verändert alles“. Mit diesem Motto wird in den nächsten Tagen durch Plakate und Flyer die Öffentlichkeit auf die drohende Gefahr hingewiesen.

Bericht und Bild: Staudacher Peter

152. Generalversammlung 2016

Generalversammlung der Feuerwehr mit vielen Ehrungen
Ruhiges Einsatzjahr – Vorschau auf Fest 2017 – Neue Jugendmannschaft startet

Neukirchen b. Hl. Blut. In Anwesenheit von rund 60 Vereinsmitgliedern konnte Werner Bartl am Samstag den 30.04.2016 die Generalversammlung der Freiweilligen Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut eröffnen. Berichte, Grußworte der Ehrengäste sowie Ehrungen und Dankesworte standen auf der Tagesordnung. Neben der Verabschiedung vom langjährigen Fahnenjunker Martin Gutscher überreichte das Malergeschäft Weber überraschend ein Geschenk an die Feuerwehr.
Der Vorsitzende Werner Bartl begrüßte neben den Ehrengästen und der zahlreich erschienen Feuerwehrjugend die aktive Mannschaft und passive Mitglieder. Zum Gedenken an die im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder erhoben sich die Anwesenden von Ihren Plätzen.
Nachdem Schriftführer Erich Weber das Protokoll der letzten Generalversammlung verlesen hatte, berichtete der Vorsitzende von insgesamt 298 Mitglieder. Gefolgt von einem ausführlichen Rückblick auf die Aktivitäten im letzten Vereinsjahr gab es eine Vorschau auf die anstehenden Termine im Jahr 2016. Bartl vermeldete außerdem, dass Martin Gutscher von seinem Amt als Fahnenjunker aus gesundheitlichen Gründen zurück treten muss.. Dem scheidenden Fahnenjunger dankte der Vorsitzende für seine über 16-jährige Tätigkeit und überreichte einen Hl. Florian als Präsent. Mit Michael Staudacher ist auch bereits ein Nachfolger gefunden. Als Stellvertreter fungieren Martin Maller und Michael Augustin. Weitere Dankesworte richtete Bartl an seinen Stellvertreter Fritz Weber, dem Verwaltungsrat, allen Spendern und Gönnern des Vereins, den Helfern bei „Kultur im Schloß“ und Josef Hofmann sowie Bernhard Bachl für das Wirken bei Beerdigungen. Die geeehrten Vereinsmitglieder.Die geehrten Vereinsmitglieder zusammen mit dem scheidenden Fahnenjunger Martin Gutscher.

Im Anschluss gab es den Kassenbericht von Ulrike Schindlatz. Centgenau und detailliert konnte sie die prägnanten Einnahmen und Ausgaben des Vorjahres sowie den nahezu unveränderten Jahresendstand wiedergeben. Bernhard Bachl und Sepp Hofmann hatten die Kasse zuvor geprüft und bestätigten eine lückenlose und einwandfreie Kassenführung.
In der Tagesordnung folgte der Bericht vom Kommandanten Werner Bartl. Die Feuerwehr hatte 2015 insgesamt 70 Einsätzen zu bewältigen. Aufgegliedert darstellbar mit 9 Brandeinsätzen, ein Fehlalarm, eine Sicherheitswache sowie 59 technische Hilfeleistungen. Mit 602 Einsatzstunden und 431 Feuerwehrdienstleistenden liegen die Zahlen deutlich unter den Vorjahreswerten. Trotz der durchschnittlichen Einsatzzahl kann sich Bartl nicht an „ein so ruhiges Einsatzjahr seit meiner fast 30-jährigen Tätigkeitszeit erinnern“. Glücklicherweise verliefen die Verkehrsunfälle meist glimpflich ohne einen Todesfall. In keinem Fall wurde die schwere Rettungsschere bzw. Spreizer benötigt. Bei den Bränden sticht der Großeinsatz vom August bei der Penzenmühle in Eschlkam heraus. Trotz des enormen Feuerballes konnten die beiden nahstehenden Wohnhäuser sowie das neue Betriebsgebäude gerettet werden. Bei der Penzenmühle wie auch in sechs weiteren Fällen war das Drehleiterfahrzeug im Einsatz gefordert. Unter den 14 Hauptübungen des Jahres waren drei Großübungen mit den Nachbarfeuerwehren sowie der FFW Nyrsko aus Tschechien. In der Statistik bilanzieren die Übungen rund 756 Freiwilligenstunden von 252 Teilnehmern. Neben einer langen Liste an Aus- und Fortbildungen wurden im vergangenen Jahr auch drei Leistungsprüfungen absolviert. Zusammen mit den Jugendleistungsprüfungen kommt die Feuerwehr mittlerweile auf einen Stand von 126 Prüfungsabnahmen.
Mit einer weitere Eigenleistung von 350 Stunden und 1.000 € Selbstbeteiligung wurde die Grün- und Parkplatzanlage beim Feuerwehrzentrum neu gestaltet. Hier gilt der besondere Dank neben den Helfern auch dem örtlichen Bauhof für die maschinelle Unterstützung sowie der Gemeinde. Im neuen Glanz erstrahlt nun das Feuerwehrzentrum nachdem es im Außen- und Innenbereich komplett neu gestrichen wurde. Der Malerbetrieb Friedrich und Harald Weber – selbst langjährige Feuerwehrangehörige - haben mit äußerst günstigen Gesamtkosten für frische Farbe gesorgt. Desweiteren unterstützte die Feuerwehr die Ausbildung der Führerscheinklasse „C“ zum Führen der Feuerwehrfahrzeuge mit insgesamt 2.000 € für vier Prüflinge. Derselbe Betrag wurde nochmals von der Gemeinde dazugelegt so das für die Führerscheinneulinge verträgliche Restkosten entstanden sind. Dies ist für die ständige Einsatzbereitschaft von besonderer Bedeutung, so Bartl. Bereits eingebaut in allen Fahrzeugen ist die neue Digitalfunktechnik welche in den nächsten Wochen den Pilotbetrieb aufnehmen wird.  Der Dank des Kommandanten galt schließlich seinem Stellvertreter Bernhard Bachl, dem 3. Kommandant Markus Müller, dem Gerätewart Stefan Schindlatz mit seinem „Unterstützer“ Ralf Schönberger, dem Bürgermeister mit Gemeindeverwaltung, den Erstellern des Jahresberichtes sowie Atemschutzwart Peter Staudacher. Als „Idealisten“ konnte der Kommandant den Jugendwart Herbert Laurer mit seinen Stellvertretern hervorheben für die Stundenintensive Jugendausbildung. Respekt zollte Bartl auch den Arbeitgebern welche für die nötige Freistellung der Feuerwehrdienstleistenden während der Arbeitszeit sorgen. Zum Schluss seiner Ausführungen richtete Werner Bartl das Wort in Richtung des verabschiedeten Inspektionsjugendwart Klaus Brandl. In seiner 10-jährigen Tätigkeit gab es stets ein gutes Verhältnis sowie eine produktive Zusammenarbeit.


Jugendwart Herbert Laurer konnte berichten, dass aktuell 12 Jugendliche aktiv sind, davon zwei junge Damen. Lobend wurde das disziplinierte Mitmachen und das große Interesse an der Feuerwehr erwähnt. 20 Übungen mit 390 Stunden wurden absolviert. Das Bayerische und Deutsche Leistungsabzeichen der Jugend wurde abgelegt. Vertreten war man beim Wissenstest und der Altkleidersammlung. In den nächsten Monaten soll wieder eine neue Jugendgruppe starten. Interessierte Jugendliche ab 14 Jahren sind hierzu sehr willkommen.
Im Grußwort des Bürgermeister Markus Müller war die Freude zu entnehmen, dass trotz demografischen Wandels eine zahlreiche Zahl an Feuerwehrangehörigen von Jung bis Alt ihren Dienst am Nächsten erbringen. Er stellte fest, dass trotz eines ruhigen Einsatzjahres die Feuerwehr dennoch mit unzähligen Ausbildungs- und Übungsstunden sowie vielen Eigenleistungen gefordert ist. Mit Vorfreude blickte er auf das bevorstehende Fest 2017 und hat bereits für das Schirmherrnbitten  am 22. Oktober geladen. Ehrenvorstand Josef Berlinger ist erfreut zu hören, wie rege das Vereinsleben ist. „Für die Bürger ist es beruhigend, wenn sie sich auf eine zuverlässige Feuerwehr verlassen können.“ Hingewiesen hat Berlinger noch auf den „Seniorenstammtisch“ bei dem auch jüngere Feuerwehrfans gerne gesehen sind. Der nächste Termin ist am kommenden Mittwoch abend im Gasthaus Müller.


Festleiter Peter Staudacher blickte auf die Festlichkeiten 2017. Vom 28. bis 31. Juli 2017 möchte die Feuerwehr mit der gesamten Bevölkerung 150 Jahre ehrenamtliches Engagement feiern. In mittlerweile vier Festausschusssitzungen konnte in den letzten beiden Jahren bereits die wichtigsten Eckpunkte wie Musikdarbietungen, Festküche, Brauerei, Zeltverleih, Schausteller usw. vertraglich geregelt werden. Die wichtigsten Termine in diesem Jahr sind das Festmutter- und Festbrautbitten am 02. Oktober sowie das Schirmherr- und Ehrenschirmherrnbitten am 22. Oktober wozu alle Mitglieder mit Begleitung herzlich eingeladen sind.
Feuerwehrführung und Bürgermeister führten im Anschluss folgende Ehrungen durch: 60 Jahre Mitgliedschaft Franz Vogl und Josef Wollinger. Für 50 Jahre Vereinszughörigkeit wurden Ferdinand Obermeier, Anton Wawryniw, Friedrich Weber, Franz Münch und Michael Hackl ausgezeichnet. 30 Jahre: Michael Hierl, Anton Hierl, Markus Müller und Thomas Reimer. 25 Jahre: Wolfgang Gutscher. 20 Jahre: Stefan Fischer, Ursula Mathes, Markus Pongratz und Thomas Pritzl. 10 Jahre Mitglied sind Florian Endres, Matthias Hornig, Andrea Mathes und Markus Mathes.


Beim Punkt Wünsche und Anträge überraschte der Malerbetrieb Friedrich und Harald Weber den Kommandanten mit einem gut ein qm großen Feuerwehrwappen. Während den Malerarbeiten im Feuerwehrzentrum hatte Bartl immer davon gesprochen, dass die Wand in der Fahrzeughalle so leer ist und hier das Ärmelabzeichen der aktiven Mannschaft gut passen würde. Prompt ging der Wunsch in Erfüllung worüber sich Bartl Werner sehr freute und dem Betrieb dankte.
Mit den Worten „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr“ schloß Bartl die Generalversammlung.

Friedrich und Harald Weber überreichen an den Kommandanten Werner Bartl das gestiftete Feuerwehrwappen.

 Bericht und Bilder: Peter Staudacher

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