Freiwillige  Feuerwehr  Neukirchen  beim  Heiligen  Blut  /  Lkr.  Cham       N O T R U F  1 1 2

Hier werden alle Nachrichten aus dem Vereinsgeschehen wie auch vom Aktivenbereich veröffentlicht.

Konzert des Polizeiorchster Bayern

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle, sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Aus ursprünglich 30 Polizisten entwickelte sich ein konzertantes Blasorchester mit 46 Berufsmusikerinnen und -musikern auf höchstem Niveau. Seit 2006 steht das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Chefdirigent Professor Johann Mösenbichler.
Das Repertoire des Orchester ist sehr umfangreich und schließt originale Kompositionen der sinfonischen Blasmusik sowie Bearbeitungen von klassischen Ouvertüren, Operetten, Filmmusiken, Musicals, Konzertmärschen und Opernauszügen mit ein.

Die Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut freut sich anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums 2017 auf dieses herausragende Ereignis. Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr zugute.

Konzertterim: Samstag, den 18. März 2017
Wo: Schulturnhalle Neukirchen b. Hl. Blut
Beginn ist um 20:00 Uhr. Einlass um 18:30 Uhr.
Bereits vor Beginn und in der Pause werden von den Festdamen 2017 kleine Häppchen und Getränke angeboten.
Ticketpreise: VVK 12 €, Abendkasse 15 €, Jugendliche 6 €
Ticketverkauf: Tourist-Info Neukirchen b. Hl. Blut, Bad Kötzting, Waldmünchen, Furth im Wald und viele weitere oder unter www.okticket.de

Weitere Informationen zu den Festlichkeiten und Videos des Orchester unter www.mia-seng-uns.de

Polizeiorchester Bayern

 

 

 

Begeisterter Feuerwehrnachwuchs beim Schnuppertag

Die Feuerwehr braucht stetig Nachwuchs. Aus diesem Grund hatte sich die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen b.Hl.Blut wieder etwas Besonderes ausgedacht um junge Mitglieder für das Ehrenamt "Feuerwehr" zu begeistern. Am vergangenen Samstag (23.07.2016) folgten knapp 20 junge Mädchen und Jungen der Einladung und erlebten an diesem Nachmittag ihre Heimatfeuerwehr in Aktion. In dem Schnupperprogramm wurde unter anderem der Feuerwehrverein vorgestellt, das Gebäude besichtigt, die vorhandenen Fahrzeuge und Geräte kurz erläutert sowie eine realitätsnahe Löschübung vorgeführt.

Die Nachwuchswerbung ist ein ständiges und wichtiges Thema. Durch ein immer breiteres Angebot ist es nicht mehr einfach junge Leute zu finden, welche sich für den Dienst am Nächsten bereit erklären. Aus diesem Grund wollte man in Neukirchen mit einem Schnuppernachmittag das Interesse der Jugendlichen für die Feuerwehr wecken. Nach den Vorbereitungen und der Organisation durch 2. Kommandant Bernhard Bachl war es umso erfreulicher als Kommandant Werner Bartl und Bürgermeister Markus Müller im Unterrichtsraum der Feuerwehr knapp 20 Jugendliche begrüßen konnte welche der Einladung gefolgt sind.

Müller erläuterte in seiner Begrüßung den Aufbau und die Organisation des Feuerwehrwesens in unserem Ort. In passenden Worten machte er auch deutlich, dass die Feuerwehr zwar eine freiwillige Aufgabe ist jedoch für die Mitglieder auch bestimmte Regeln und Anforderungen gelten um eine leistungsstarke und sichere Hilfeleistung vorhalten zu können. Andererseits soll auch der gesellschaftliche Aspekt nicht zu sehr zurückgestellt werden um den Teamgeist und die Zusammenarbeit der Mannschaft zu fördern und erhalten.



Im Anschluss übernahmen die Jugendwarte die Gruppe. In Worten und mittels eines Kurzfilms wurde deren Arbeit präsentiert bevor die Teilnehmer anschließend das Feuerwehrzentrum vom Keller bis zum Schlauchturm hoch besichtigten. Viele Fragen mussten auch von Gerätewart Stefan Schindlatz und seinem Helfer Ralf Schönberger beantwortet werden die im weiteren Tagesablauf die Einsatzfahrzeuge vorstellten und eine Fahrt mit der Drehleiter in den Neukirchener Himmel anboten. Als Höhepunkt des Nachmittages folgte schließlich die Vorführung eines Brandlöscheinsatzes mit Personenrettung. Hautnah konnten dabei die Mädchen und Jungen erleben, wie die Feuerwehr im Ernstfall vorgeht. Einsatzleiter Bernhard Bachl lies dazu ein Löschfahrzeug und die Drehleiter alarmieren und mit Martinshorn an die "Brandstelle" in der Fahrzeughalle der Feuerwehr vorfahren. Die nachfolgende Tätigkeit und Aufträge der Mannschaft wie z. B. Personenrettung vom Turm per Drehleiter, Personensuche mit Atemschutzgeräten oder Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde den Jugendlichen von Peter Staudacher erläutert. Zum Schluß der Übung staunten die "jungen Feuerwehrler" als sie selbst erfahren durften, wie hilfreich eine moderne Wärmebildkamera in einem dicht verrauchten Gebäude ist. Zum Ausklang des Aktionstages gab es noch eine kleine Brotzeit von der Feuerwehr. Den begeisterten Augen der Kinder konnte man bereits entnehmen, dass der Tag erfolgreich war und der Grundstein für die neue Jugendgruppe gelegt wurde.

Text&Fotos: Staudacher Peter

 

Rauchmelder-Aktionstag

Freitag, der 13. Mai ist bundesweiter Rauchmeldertag. Diese kleinen und günstigen Hilfsmittel können wahrlich Leben retten. Den Aktionstag nahm die Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut zusammen mit Bürgermeister Markus Müller zum Anlass, auf die heimtückische Gefahr durch Brandrauch hinzuweisen. Im Handel oft schon für rund 10  Euro erhältlich kann jeder bei sich zu Hause für Brandprävention sorgen.

Rauchmelderaktionstag

Kommandant Werner Bartl, Bürgermeister Markus Müller und stellvertretender Kommandant Bernhard Bachl appellieren  an die Bürger für den Einsatz von Rauchmeldern.

Die meisten Brandopfer – rund 70 Prozent – verunglücken nämlich nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus. Rauchmelder retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Seit 01. Januar 2013 gilt übrigens auch in Bayern eine Rauchmelderpflicht für alle Neubauten welche in der Bayerischen Bauordnung geregelt ist. Bis zum 31. Dezember 2017 gilt noch die Übergangsfrist für alle Bestandswohnungen. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt ist laut Gesetz mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer, in jedem Schlafzimmer und in jedem Flur welcher eine Verbindung zu Aufenthaltsräumen hat, vorgeschrieben. Viele Wohnungseigentümer zögern noch wobei der Einbau relativ einfach ist. Aufgrund der Stromversorgung durch eine Batterie ist keine Elektroinstallation notwendig. Entweder per Kleber oder mit 2 Schrauben ist der Rauchmelder in ein paar Minuten fixiert. „Ein Brand verändert alles“. Mit diesem Motto wird in den nächsten Tagen durch Plakate und Flyer die Öffentlichkeit auf die drohende Gefahr hingewiesen.

Bericht und Bild: Staudacher Peter

Leistungsprüfung "Wasser" 2016

In zweijährigen Turnus unterziehen sich die Feuerwehrfrauen und –männer einer Leistungsprüfung um das nötige Basiswissen aufzufrischen und damit  gleichzeitig die nötigen Handgriffe im Ernstfall perfekt sitzen.  Zur Abnahme der sog. Prüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ trafen sich 21 Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen beim Hl. Blut am vergangenen Sonntag (29.05.2016) am Feuerwehrzentrum. Unter den aufmerksamen Blicken der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Mario Bierl, stellvertretenden Inspektionsjugendwart Karl Benner und Kreisbrandmeister Werner Bartl konnten alle drei Gruppen eine fehlerfreie Arbeit abliefern.

Bei dem Leistungsnachweis haben die Prüflinge entsprechend der absolvierenden Stufe verschiedene theoretische Aufgaben im Vorfeld wahrnehmen. Zum Beispiel müssen Aufgaben aus der Ersten Hilfe beantwortet und Gefahrgutkennzeichen erkannt werden. Weitere Anforderungen sind die Zuordnung von Geräten im Fahrzeug oder ein  Fragebogen mit feuerwehrspezifischen Fragen.

Beim anschließenden praktischen Teil galt es sein Können in der Knotenkunde offen zu legen bevor es zum Hauptteil, den Wasser-Löschangriff auf Zeit kommt. Hierfür wurde an einem offenen Gewässer eine Tragkraftspritzenpumpe stationiert und mittels einer Saugleitung das Wasser entnommen. Über Schläuche musste das geförderte Wasser an die angenommenen Brandstelle befördert und von drei Trupps gezielt mit Strahlrohren abgegeben werden. Aufgrund der sehr guten Vorbereitung der Prüflinge durch Jugendwart und Ausbilder Herbert Laurer wurden die Aufgaben mit Bravour erledigt. Auch die drei Schiedsrichter waren sehr zufrieden und lobten die saubere Arbeitsweise der Löschgruppen.

Ebenso lobten die beiden Kommandanten Werner Bartl und Bernhard Bachl die gezeigten Leistungen ihrer Aktiven Mannschaft. Erster Kommandant Bartl hob besonders das disziplinierte und ruhige Auftreten aller Beteiligten hervor und dankte fürs Mitmachen. Ihr erstes Abzeichen in Bronze erreichten Maximilian Aschenbrenner, Michael Augustin, Bettina Häusler, Lukas Hofmann, Antonia Mauerer und Christian Seidl. Die zweite Stufe in Silber ging an Markus Bachl, Johannes Hartl, Martin Maller und Manuel Schindlatz. Über die Stufe Gold freute sich Florian Endres, Michael Maller und Michael Staudacher. Gold-Blau erreichten die Teilnehmer Ursula Mathes, Ulrike Schindlatz und Ralf Schönberger. Gold-Grün konnte an Stefan Fischer, Stefan Pongratz und Stefan Schindlatz überreicht werden. Die höchste Stufe Gold-Rot erreichten Alois Reimer und Manuel Winter.   

Modulare Truppmannausbildung erstmals im KBI-Bereich

Auf 31 frisch ausgebildete Truppmänner- und frauen ist seit vergangenem Montag der Inspektionsbereich Furth im Wald/Hohenbogenwinkel stolz. Bevor jedoch die Prüfung abgelegt werden konnte mussten die Lehrgangsteilnehmer eine über sechs Wochen andauernde Ausbildung im Feuerwehrzentrum Neukirchen beim Hl. Blut leisten. Diese war unterteilt in 49 praktische und theoretische Unterrichtseinheiten, die von Ausbildern aus verschiedenen Feuerwehren vermittelt wurden. Eine Besonderheit war, dass es sich um einen Pilotlehrgang handelte, der erstmals nach den neuen Richtlinien durchgeführt wurde. Die Überarbeitung der Ausbildung war nötig geworden, da immer mehr Aufgabenbereiche auf die Freiwilligen Feuerwehren übertragen werden. Den neuen Ausbildungsleiter Klaus Brandl, der diese Aufgabe von Siegfried Bierl übernommen hat, freute es ganz besonders dass sich wieder viele Teilnehmer gemeldet hatten und sich dieser mehrwöchigen Ausbildung gestellt haben.

Die praktische Prüfung hatte bereits am Freitag stattgefunden bei der beim ersten Teil ein angenommener Schuppenbrand mit Gefährdung eines angrenzenden Wohnhaus von den angehenden Teilnehmern bekämpft werden musste. Verschiedene Löschwasserentnahmestellen wie Ober- und Unterflurhydrant, Wassertank eines Löschfahrzeuges aber auch offenes Gewässer wurden dazu genutzt.

Beim zweiten Teil musste eine im PKW eingeklemmte Person befreit werden. Außerdem galt es, die Ausleuchtung und Absicherung der Unfallstelle sowie die Vorbereitung einer Rettungshubschrauberlandung zu meistern. Bei beiden praktischen Teilen zeigten sich Prüfungsbeobachter und in die Abnahme eingebundenen Kreisbrandinspektor Mario Bierl und Kreisbrandmeister Werner Bartl sehr angetan von den gezeigten Leistungen.

Für die theoretische Prüfung mussten in 50 Aufgaben schriftlich beantwortet werden. Nach der Kontrolle der Fragebögen konnte Ausbildungsleiter Klaus Brandl bekanntgeben dass alle 31 Prüflinge bestanden haben. Bevor die Lehrgangszeugnisse überreicht wurden, sprachen die eingetroffenen Ehrengäste noch ein Grußwort. Kreisbrandinspektor Mario Bierl dankte für den Zeitaufwand welche die Teilnehmer geleistet haben und gleichzeitig deren Familien für das nötige Verständnis. In seiner Funktion als Ausbildungsleiter überreichte Bierl ein kleines Präsent an Klaus Brandl. Kreisbrandrat Johann Weber betonte, das der Zeitaufwand neben Beruf oder Schule geleistet wurde und besonders anerkannt werden sollte. Er sagte auch, dass im Landkreis Cham seit über 20 Jahren eine fundierte Truppmannausbildung stattfindet und deshalb die Umstellung auf die neue Variante der Ausbildung reibungslos funktioniert. Weber wünscht sich, das nun auf dem Erlernten aufgebaut wird und man sich an den angebotenen Lehrgängen im Landkreis, aber auch überörtlich an den staatlichen Feuerwehrschulen beteiligt. "Eine gute Ausbildung ist Voraussetzung für professionelles Arbeiten im Einsatz" konnte der KBR abschließend feststellen. Neukirchens Ersten Bürgermeister Markus Müller freute es ganz besonders das dieser Lehrgang, den er viele Male als Ausbilder begleiten durfte, in Neukirchen stattfand. Sofern es seine politische Tätigkeit zulässt, will er weiter Vorbild präsent sein wenn der Funkmeldeempfänger oder Sirene zu einem Einsatz ruft.

Das Schlusswort hatte der Leiter des Lehrgangs Klaus Brandl. Dieser dankte den Lehrgangsteilnehmern für ihr diszipliniertes Auftreten, seinen Ausbilderkollegen und der gastgebenden Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut mit allen Helfern. Ein Dankeswort ging auch an Gerätewart Stefan Schindlatz für seine Arbeit und an Stv. Kommandanten Bernhard Bachl für die Vorbereitung der praktischen Prüfung und des Abschlussabends. Nach der Verleihung der Lehrgangszeugnisse waren die Anwesenden zu einem gemütlichen Abschlussessen eingeladen.

Bericht und Bilder: Bernhard Bachl

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