Freiwillige  Feuerwehr  Neukirchen  beim  Heiligen  Blut  /  Lkr.  Cham       N O T R U F  1 1 2

Zimmerbrand: Polizei schätzt 20.000 Euro Schaden

Einsatzort: Neukirchen b.Hl.Blut, Lamberger Strasse
Datum und Einsatzzeit: Freitag, 05.10.2012, 19.07 Uhr
Alarmstufe: Brand 3

Alarmstichwort: Zimmerbrand
Fahrzeuge: Neukirchen 40/1, Neukirchen 21/1, Neukirchen 32/1, Neukirchen 11/1, Cham 6/1
Im Einsatz: 2x Atemschutzgeräteträger, Wärmebildkamera, HiPress, Hochleistungslüfter

 
Pressebericht vom 08.10.2012:
 
Zimmerbrand: Wohnung unbewohnbar
 
Einen gehörigen Schreck erlitt eine Hausbesitzern in der Lamberger Strasse, als sie am Freitagabend nach Hause kam: Beim Öffnen der Tür schlug ihr dichter Qualm entgegen. Ursache war ein Brand, der in der Küche ausgebrochen war. Der Frau gelang es noch, ihre Katzen in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren
 

Kreisbrandmeister Werner Bartl, der unmittelbar nach dem Alarm am Brandort eintraf, stellte schnell fest, dass das Feuer wohl mangels Sauerstoff von selbst ausgegangen war.

So reichte es, dass der Löschzug der Neukirchener Feuerwehr die Einsatzstelle wegen der abgebrochenen Brücke direkt vor dem Brandobjekt über Mais und Lamberg anfuhr, während die ebenfalls alarmierten Wehren aus Atzlern, Vorderbuchberg, Rittsteig, Eschlkam und Furth im Wald ihre Alarmfahrt abbrechen konnten.

Unter Atemschutz suchte ein Trupp die Wohnung mit der Wärmebildkamera ab und löschte gezielt mit Schaummittel aus dem "Highpress-Kleinlöschgerät". Mittels Hochleistungslüfter wurde der giftige Qualm aus der Wohnung geblasen. Eine Nachschau ein paar Stunden später zeigte in der Wohnung keine Auffälligkeit.

Die Brandleiderin wurde vom BRK behandelt, nachdem sie beim Betreten der Wohnung einiges an Rauchgase eingeatmet hatte. Die beiden vom Brand betroffenen Räume waren dick mit Ruß belegt und sind vorerst nicht bewohnbar. Den Schaden schätzt die Polizeiinspektion Furth im Wald auf rund 20.000 Euro.

Der Brand war im Bereich des Kühlschranks ausgebrochen, die genaue Ursache ermittelt die Polizei.

Glück im Unglück: Die unmittelbar über dem Brandherd liegende Betondecke verhinderte eine Brandausbreitung ins Obergeschoss und weil alle Fenster geschlossen waren, ging dem Feuer der nötige Sauerstoff aus. 

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